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Franz Saurer

Franz Saurer

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In der Weihnachtsausgabe der Gemeindezeitung hat Frau Vizebürgermeisterin Grete Innes eine weitere Kandidatur für die Gemeinderatswahl 2017 ausgeschlossen.
Wer wird seitens der Jabinger Volkspartei als Bürgermeisterkandidat bei der Gemeinderatswahl am 1. Oktober 2017 zur Verfügung stehen?
Die Entscheidung von Grete Innes war mir und den Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat bereits seit längerer Zeit bekannt und wir hatten daher entsprechend Zeit uns vorzubereiten.
Nach vielen Diskussionen im engeren Kreis der ÖVP und natürlich auch mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, für die bevorstehende Gemeinderatswahlen 2017 als Spitzenkandidat zur Verfügung zu stehen und mich der Wahl zu stellen.
Was bewegt dich dazu, diesen Schritt zu tun?
Ich bin mittlerweile seit etwa 25 Jahren im Gemeinderat und überhaupt mehr als die Hälfte meines Lebens in Jabing politisch aktiv.  Seit meiner frühesten Jugend bin ich in den verschiedensten Jabinger Vereinen auf Funktionärsebene tätig – wie z.B. in der Katholischen Jugend, der Theatergruppe, beim Sportverein, beim Verschönerungsverein, diversen Schulvereinen usw..
Ich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, auch diese Herausforderung anzunehmen!
Wofür stehst Du?
In erster Linie stehe ich für ehrliche und fundierte Arbeit, parteiübergreifend und pragmatisch. Meine Grundsätze sind Wirtschaftlichkeit, Leistungswille und Eigenverantwortung.
In der Jabinger ÖVP, deren alter „neuer“ Obmann Du ja bist, hat sich seit dem letzten Ortsparteitag einiges getan: Was bedeutet der Slogan „Neue Wege gehen …“
Mit der beim ordentlichen Ortsparteitag einstimmig beschlossenen Resolution wollen wir die Jabinger Volkspartei nach außen öffnen.
Sture Parteipolitik in einer so kleinen gesellschaftlichen Einheit hat in der heutigen Zeit keinen Platz mehr. Die

klugen, die kreativen und mutigen Köpfe sollen zusammenarbeiten. Deswegen haben wir uns auch zu diesem Richtungswechsel, zu diesem neuen Weg entschlossen.
Glaubst Du, dass dieser Richtungswechsel von der Bevölkerung auch angenommen wird?
Ich sehe es als eine meiner Hauptaufgaben, die Weichen zu stellen, dass wir diesen neuen Weg gehen können. Ob wir diese wesentliche Veränderung bereits bei den Gemeinderatswahlen im Oktober vollziehen können, wird vom Zuspruch der Jabinger und Jabingerinnen abhängig sein.
Bei „Ich bin dabei …“ können alle mitmachen, die parteiunabhängig und überparteilich die Zukunft der Gemeinde Jabing mitgestalten wollen. Ich kann nur einladen, die Entscheidung muss jeder für sich treffen.
Es darf auf Gemeindeebene nur eine Art von Politik geben: Politik im Interesse der Gemeindebürger, im Interesse der Jabingerinnen und Jabinger.
Was passiert mit der ÖVP Jabing, wenn dieses Angebot von der Bevölkerung gut angenommen wird?
Schaffen wir es bis in den Sommer ein entsprechendes und repräsentatives „Pro Jabing Team“ zu finden, kann ich mir durchaus vorstellen, auch als solches anzutreten.
Geht es sich bis dahin nicht aus, werden wir - wie in den letzten Jahren - als offene Volkspartei Jabing antreten.
Mit unserem „neuen Weg“ steht aber auf jeden Fall eine überparteiliche, parteiunabhängige Bewegung, die   „pro (für) Jabing“  die Geschicke unserer Heimatgemeinde entscheidend mitbestimmen soll.

DI Dr. Johann Bogath

DI Dr. Johann Bogath

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Den meisten Jabingern ist nicht bewusst, dass ich kein Mitglied der ÖVP bin. Sie sehen mich bei diversen Veranstaltungen der Jabinger ÖVP mitarbeiten und folgern daraus die Parteizugehörigkeit. Es ist allerdings so, dass mir die ÖVP seit fünf Jahren die Möglichkeit gibt mitzuwirken. Auch im Gemeinderat.
Doch mir ist die Parteiunabhängigkeit wichtig!
Die Gründe sich keiner Partei verpflichten zu wollen sind vielfältig, so wie bei vielen Menschen. Eigenständiges Denken ohne Parteizwang und Fraktionsdisziplin ist dabei ein wichtiger Punkt. Doch ich identifiziere mich mit vielen Grundsätzen der ÖVP wie Verantwortung, Nachhaltigkeit, Solidarität, Gerechtigkeit und den Leistungsgedanken.
Die Älteren können sich an Zeiten ohne Kanalisation und Müllabfuhr erinnern. Für die Jüngeren sind Handy und Internet eine Selbstverständlichkeit.
All diese Infrastruktur ist nur durch fleißige Hände entstanden und nicht allein durch die Forderungen danach. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, weil wir Leistungen von anderen einfordern, vom täglichen Einkauf bis zum Arztbesuch. Diese Leistungen der anderen kosten Geld und dieses Geld muss durch eigene Arbeit verdient werden. Jeder soll daher nach seinen Möglichkeiten am erreichten Wohlstand mitarbeiten. Die Errungenschaften auszunutzen und zu genießen reicht nicht.
Auch der Staat „verdient“ Geld über die Steuereinnahmen. Diese Einnahmen werden über den Finanzausgleich auf die verschiedenen Institutionen aufgeteilt, auch auf die Gemeinde Jabing.
Neben vielem anderen muss daher von den Gemeindevertretern entschieden werden, wie diese zur Verfügung stehenden Gelder am sinnvollsten für den Ort und seine Bewohner eingesetzt werden.
Im Gemeinderat geht es nicht darum seinen Willen durchzusetzen oder rechthaberisch zu agieren. Es geht auch nicht darum zu sagen was man begehrt oder was die Gemeinde kaufen oder bauen soll. Bei Anschaffungen hat jeder viele Wünsche und auch gute Ideen. Es gilt die möglichen Vorhaben zu diskutieren und die Vor- und Nachteile abzuwiegen. Die Gesinnungsgemeinschaften tauschen daher bei den Gemeinderatssitzungen ihre Argumente aus um zu möglichst einvernehmlichen Lösungen zu kommen.
Ich bin daher gerne im Gemeinderat weil ich denke, zur Weiterentwicklung des Ortes beitragen zu können.
Innerhalb der ÖVP-Fraktion war die Diskussion immer offen und jeder konnte seine Meinung geradeheraus äußern und entsprechend seinem Gewissen frei abstimmen.
Die ÖVP möchte diesen eingeschlagenen Weg der Öffnung ausbauen. Allen Gleichgesinnten wird die Möglichkeit geboten sich der Bewegung „pro Jabing“ anschließen, um ohne Parteizugehörigkeit die Gemeinde mitzugestalten. Sie sind herzlich willkommen.

 

Rita M. Werderits

Rita M. Werderits

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Oliver Haselpacher

Oliver Haselpacher

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Brigitte Baliko

Brigitte Baliko

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Thomas Bogad

Thomas Bogad

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Grete Innes

Grete Innes

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DI Christian Graf

DI Christian Graf

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Manuela Rosner

Manuela Rosner

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Ladislaus Toth

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Michaela Fabsits

Michaela Fabsits

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Richard Ehrenhöfer

Richard Ehrenhöfer

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Mag. Ruth Loipersbeck

Mag. Ruth Loipersbeck

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Manuel Bogad

Manuel Bogad

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